
Künstler 2000 v.l.n.r: Christian Jankowski, Katharina Grosse, Dirk Skreber, Olafur Eliasson

Verleihung 2005 v.l.n.r.: Anri Saler, John Bock, Angela Bulloch, Monica Bonvicini, Peter-Klaus Schuster

Verleihung 2007 v.l.n.r.: Peter-Klaus Schuster, Damian Ortega, Ceal Floyer, Jeanne Faust, Peter Raue, Christian Boros
Im Jahr 2000 ruft der Verein der Freunde der Nationalgalerie den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst ins Leben. Mit einem Preisgeld von 50 000 Euro ausgestattet, ist der Preis eine der höchst dotierten Auszeichnungen für Gegenwartskunst in Deutschland.
Der Verein reagierte mit der Ausschreibung dieses Preises nicht zuletzt darauf, dass sich in den vergangenen Jahren eine neue, eine junge Kunst- und Kulturszene in Berlin entwickelt hatte. Junge Künstler aus der ganzen Welt kommen in die Kulturmetropole an die Spree. Viele lassen sich hier nieder, weil sie sich von der schöpferischen Atmosphäre der Stadt beflügelt und inspiriert fühlen.
Dem Verein der Freunde der Nationalgalerie eröffnete sich damit ein neues Wirkungsfeld. Es war der von Köln nach Berlin gezogene Sammler Rolf Hoffmann, der als Kuratoriumsmitglied den Verein nicht allein mit seiner Begeisterung für neue Kunst „ansteckte". Als Unternehmer hatte er zugleich die Kultur als Wirtschaftsfaktor für die Stadt im Auge, „denn die Kultur ist einer der wenigen Standortvorteile Berlins gegenüber anderen deutschen Städten".